Chamäleon Reisen: Namibia – Sossusvlei, ab € 3.299,-

14 Tage Wunderwelten-Reise

Reisetermin

2017/18

Kurzbeschreibung

Ihre neue Zeit beginnt abends in Frankfurt, und wenn Sie die Augen wieder öffnen, ist Windhoek nicht mehr weit. Erstes Ziel ist der Oshetu-Markt, der tollkühne Handelsplatz der Einheimischen, und weil der erste Eindruck immer der beste ist, schlagen wir auf der Fahrt dorthin ein paar Haken zu den Zeugnissen längst vergangener Kolonialzeiten: der Christuskirche, die es zum Wahrzeichen der Stadt gebracht hat, dem Tintenpalast mit den Parlamentsgärten und zu dem verblichenen Glanzstück von Windhoek, seinem historischen Bahnhof.

Karte
Länderinfo

Klima/Reisezeit:

Namibia können Sie das ganze Jahr über bereisen. Die ideale Reisezeit ist die Trockenzeit von März bis Dezember. Selbst in den namibischen Wintermonaten Juni und Juli liegen die Temperaturen um 25°C, im Hochland bei Windhoek um 20°C. Regenfälle zwischen März und Dezember sind eine große Seltenheit. Im Januar und Februar liegen die Temperaturen um 30°C, und vor allem im Norden müssen Sie mit heftigen Regenfällen rechnen. In dieser Zeit ist die Vegetation viel grüner und es blüht vielerorts.

Abflughafensteuern: keine

Flugzeit: von Frankfurt nach Windhoek ca. 10 Stunden (Air Namibia)

Visum: DE/AT/CH nicht erforderlich

Empfohlene Reiseimpfungen: Hepatitis A, Malaria (Prophylaxe)

Leistungen
  • Wunderwelten-Reise mit höchstens 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern
  • Linienflug mit Lufthansa oder Condor von Frankfurt nach Cancún und zurück. Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Paderborn, Stuttgart bzw. Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • Übernachtungen in Hotels, Lodges und Resorts
  • Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen und 1 Mittagsimbiss, 3 x Abendessen
  • Bootsfahrten in der Términos-Lagune, auf dem Río Grijalva und auf dem Río Usumacinta
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

ab

3.299,-

EUR / pro Person ohne Linienflug

unverbindlich & online

Rufen Sie uns an:
07158 / 98 40 815

  • Wunderwelten-Reise mit höchstens 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern
  • Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek und zurück
  • Reiseminibus/Safaribus mit Klimaanlage
  • Übernachtungen auf Gästefarmen, in Lodges und Gästehäusern, 1 Übernachtung im komfortablen Holz-Chalet in der Namib-Wüste
  • Täglich Frühstück, 3 x Mittagessen und 1 x Picknick, 10 x Abendessen
  • 2 Safaris im Etosha-NP; 2 Safaris im offenen Geländewagen: im Wildpark der Gästefarm Gelukspoort und im Wildpark der Onjala Lodge
  • Audienz bei den Frauen von Penduka
  • Besuch im Waisenhaus Ngatuve Vatere
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Reiseverlauf

1: Endlich los!

Per Bahn oder Flugzeug geht es zunächst zum Flughafen Frankfurt. Am Abend startet Ihr Flieger nach Namibia, ins Land der unendlichen Weite.

2: Hauptstadt Windhoek

Guten Morgen in Windhoek! Voraussichtlich 7:30 Uhr landen Sie, und Ihr Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen bereits voller Vorfreude. Auf einer namibischen Farm erkunden Sie das Farmhaus und den Hof, und bei einem Spaziergang können Sie sich die Füße vertreten. In Windhoek angekommen, erleben Sie eine kurze Rundfahrt und sammeln erste Eindrücke von der namibischen Hauptstadt mit ihrer Christuskirche und dem historischen Bahnhof. Sobald Sie in Ihrer Unterkunft angekommen sind, entscheiden Sie: hinein ins gemütliche Zimmer oder hinein ins kühle Nass! Nachmittags steht Katutura auf dem Programm. Der bunte, duftende Oshetu-Markt und die Fraueninitiative Penduka, wo Sie zuschauen, wie Tischdecken und Bettüberwürfe entstehen. Erfahren Sie im Gespräch, was die Frauen hier bewegt, probieren Sie sich unbedingt im Bemalen von Stoffen oder dem Basteln einer Perlenkette und lassen Sie sich bei traditionellen Tänzen und Gesang verzaubern.

3: Heimat der Baster und Naukluft-Park

Auf einer kurvenreichen Straße fahren Sie durch die karge Landschaft der Auas-Berge und erreichen Rehoboth. Hier ist die Heimat der Baster, einer kleinen Volksgruppe der Nachfahren der Khoikhoi und weißen Siedler, die ihren Namen selbst gewählt und stolz tragen. Weiter geht es über den legendären Remhoogte-Pass zu Ihrer Lodge. Nachmittags unternehmen Sie eine Wanderung am Fuße der rot leuchtenden versteinerten Dünen. Seien Sie gespannt auf kleine Wunder und Geheimnisse der uralten Wüste.

4: Das Sandmeer Sossusvlei

Schon vor Sonnenaufgang brechen Sie auf zu den gigantischen Dünen am Sossusvlei, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Genießen Sie unterwegs die einzigartige Stimmung im Dünental am frühen Morgen. Die letzten fünf Kilometer bis ins Vlei legen Sie in einem Allradshuttle zurück, da normale Fahrzeuge es mit den Sandmassen nicht aufnehmen können. Sie spazieren durch die Dünenwelt und können versuchen, einen der bis zu 350 Meter hohen Sandberge zu erklimmen. Sobald Sie durch das Dead Vlei mit seinen über 500 Jahre alten abgestorbenen Akazien wandeln, wissen Sie, dass es seinen Namen zu Recht trägt. Bevor Sie den Park verlassen, erforschen Sie zu Fuß den Sesriem-Canyon. Perfekt auf die Erlebnisse im Sossusvlei abgestimmt, unternehmen Sie am Nachmittag eine etwa 30-minütige Dünenfahrt im Allradfahrzeug, deren Ziel Ihre nächste Unterkunft in nahezu unberührter Dünenlandschaft ist. Genießen Sie am Ende des Tages den spektakulären Sternenhimmel und lauschen Sie den Klängen der Wüste bei Nacht.

5: Aus der Wüste ans Meer

Eine genussvolle halbe Stunde fahren Sie durch die Dünen, dann durchqueren Sie den Namib-Naukluft-Park. Szenenwechsel. Sie erreichen die Atlantikküste. Der erste Zielpunkt ist die Hafenstadt Walvis Bay. Die dortige Lagune ist ein wahres Vogelparadies. Bereits am frühen Nachmittag erreichen Sie Swakopmund, die wohl deutscheste Stadt Namibias. Das Stadtbild ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Bei einem Spaziergang auf der alten Landungsbrücke kommt sicherlich auch bei Ihnen Seebadfeeling auf.

6: Meer und Berge: Swakopmund und Erongo

Schlendern Sie vormittags auf eigene Faust durch Swakopmund, vielleicht wie ein waschechter Afrikaner Biltong knabbernd. Das gewürzte Trockenfleisch bekommen Sie überall in vielen Varianten. Während Sie bummeln und shoppen, stoßen Sie immer wieder auf Relikte aus der deutschen Kolonialzeit. Mittags verabschieden Sie sich vom Meer – im Landesinneren möchte nicht nur das Erongo-Gebirge von Ihnen bestaunt werden. Von Ihrer Gästefarm laufen Sie nachmittags in etwa einer halben Stunde zum Lalas-Berg, von wo sich Ihnen ein Rundumblick eröffnet, den Sie lange nicht vergessen werden. Sonnenuntergang inklusive.

7: Besuch bei den Kindern und Fransfontein-Berge

In Kalkfeld besuchen Sie das Waisenhaus Ngatuve Vatere, was so viel wie »Ort für ein sicheres Zuhause für Kinder« heißt. Hier leben etwa 40 aufgeweckte Kinder, die von einem Team aus Erzieherinnen rund um die Uhr betreut werden. Die Chamäleon Stiftung unterstützt Ngatuve Vatere seit 2013 durch eine Aufwandsentschädigung für diese Helferinnen sowie eine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. Zudem wurden umfangreiche Baumaßnahmen verwirklicht, wie die Neugestaltung des Eingangsbereichs, der Bau einer Solaranlage sowie die Erneuerung der Wasserzu- und -abläufe. Nach diesem quirligen Programm erreichen Sie Ihre Gästefarm, einen Ort der Ruhe und Entspannung. Nachmittags steigen Sie in den offenen Geländewagen. Ihre private ca. dreistündige Wildbeobachtungsfahrt endet auf einem besonderen Aussichtspunkt, von wo sich Ihnen ein toller Blick auf die Berge bietet. Ein meist herrlicher Sonnenuntergang inklusive.

8: Auf in den Etosha-Nationalpark!

Auf Wiedersehen Fransfontein-Berge und willkommen Etosha. Eine kleine Pause noch in Ihrem Quartier, dann wird gepirscht. Elefant, Gnu, Oryxantilope, Löwe, Zebra, Giraffe, Strauß und Spitzmaulnashorn: Sie alle leben im Etosha-Nationalpark, und alle wollen sie entdecken. Zur Beobachtung suchen Sie Wasserstellen mit geheimnisvoll klingenden Namen wie Gemsbokvlakte und Olifantsbad auf, denn diese sind bei Antilopen und Elefanten beliebt und versprechen beste Fotografiermöglichkeiten. Erst kurz vor Sonnenuntergang verlassen Sie den Park.

9: Tierische Begegnungen
Auch heute heißt es wieder Etosha, diesmal erkunden Sie den östlichen Teil des Parks sowie die schon aus der Ferne weiß schimmernde Salzpfanne. So oft es geht steuern Sie Wasserlöcher an und beobachten Springböcke, Zebras, Oryxantilopen und Elefanten beim Baden und Trinken. An der Wasserstelle Klein-Namutoni, in deren Umgebung man häufig die kleinen Damara-Dikdiks am Wegesrand sieht, wird der letzte Stopp eingelegt. Am Nachmittag machen Sie sich auf den Weg zu Ihrer Unterkunft, wo nach der staubigen Fahrt schon der Pool wartet.

10: Zu Besuch bei den San

Eine ganz besondere Begegnung erwartet Sie heute mit den Ju/Hoansi-San. Sie besuchen das Historic Living Village, eine San-Siedlung in der Nähe des heutigen Dorfes, die wie zu Zeiten des freien Nomadentums aufgebaut ist. Zusammen mit den San gehen Sie auf einen lehrreichen Spaziergang, wo Sie erfahren, wie man Wasser findet und welche Wurzeln als Medizin dienen. Die San zeigen Ihnen auch, wie man Feuer macht, Fallen legt und wie man auf althergebrachte Weise mit Pfeil und Bogen jagt. Zum Abschied singen und tanzen die San für Sie, fühlen Sie sich herzlich eingeladen zum Mitmachen.

11: Durch das Hochland zur Onjala Lodge

Zurück durch Otjiwarongo und Okahandja, das traditionelle Zentrum der Herero, erreichen Sie das zentrale namibische Hochland. Die Onjala Lodge ist der ideale Flecken Erde, um die bisherigen Erlebnisse wirken zu lassen. Wir versprechen Ihnen eine reizvolle Landschaft, eine gastfreundliche Atmosphäre und eine gute Küche.

12: Wildpark Onjala

Gleich morgens starten Sie zu einem Spaziergang, direkt vor Ihrer Haustür. Erleben Sie, wie der Tag erwacht und mit ihm die kleinen und großen Bewohner der afrikanischen Dornbuschsavanne. Mit etwas Glück und Geduld erspähen Sie Giraffen, Weißschwanzgnus und Kudus. Mittags steht Entspannung am Pool auf dem Programm. Dann geht es auf Pirsch durch den Wildpark. Im offenen Geländewagen sind Sie zwei Stunden auf der Suche nach Oryxantilopen, Springböcken und Straußen. Den spektakulären Sonnenuntergang gibt es inklusive.

13: Onjala und auf Wiedersehen in Namibia

Spazieren Sie noch einmal über das Gelände der Lodge, um ein einsames Warzenschwein oder den majestätischen Sekretär zu entdecken. Genießen Sie noch einmal den weiten Blick. Es bleibt Ihnen ein halber Tag, um von der Buschsavanne Abschied zu nehmen; nachmittags werden Sie zum Flughafen gebracht. Am Abend, voraussichtlich um 21:30 Uhr, fliegen Sie von Windhoek zurück nach Frankfurt. Bis zum nächsten Mal im wunderbaren Namibia!

14: Wieder daheim

Mit einem Koffer voller Eindrücke sind Sie am Morgen zurück in Frankfurt und reisen weiter in Ihren Wohnort.